Krisencoach Navigieren Sie sicher durch die Krise!

Als Krisencoach überzeugen

Die ersten Hürden der veränderten Arbeitsbedingungen sind im technischen Umfeld genommen. Jetzt sind Sie als Führungskraft im Set-Up eines produktiven digitalen Arbeitsalltags gefordert: Nur wenn Sie selber stabil ein neues Miteinander vorleben können, wird Ihnen Ihre Mannschaft folgen.

Gleichzeitig braucht es Sie sofort als souveränen Krisencoach, der trotz räumlicher Distanz Handlungsbedarf erkennt und managt, um die Leistungsfähigkeit der Organisation zu erhalten.

Unser Angebot zur Stärkung Ihrer Führungsarbeit:

  • Reflexionsbogen zur Bedarfsklärung
    und individuellen Ausrichtung der Beratung
  • Mediales Setting „Spielregeln der Durchführung“
  • 2mal 3-stündige Webinare im Abstand von 1 Woche.
    Aufbau: je 3 Themenblöcke mit praktischen Fallanalysen à 45 min, 2 längere Pausen, Zeit für Austausch
  • Nachbereitung mit Handlungsempfehlungen, Evaluation

Photo by Mat Reding on Unsplash

Executive Consulting Warum gerade TOP Manager einen exzellenten Coach brauchen.

Sie kennen das aus dem Sport.

Je besser die Spieler sind, desto wählerischer sind sie bei der Auswahl Ihres Coaches und Trainerteams.
Führungsarbeit an der Spitze einer Unternehmung besteht aus der gelungenen Ausrichtung von Teams auf strategische Ziele und permanente Weiterentwicklung. Es gilt, überzeugend mit Werten und Worten ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das Menschen zu Höchstleistungen motiviert. Der Spitzenmanager wird zum Transformationsmanager, der sich inspirativ einbringt und Erfolge sichtbar generiert.
Sie beeinflussen damit Menschen, Prozesse und Inhalte in Ihrer Organisation. Sie sind der kulturelle Vorreiter für Verhalten und Haltung. Ohne intelligentes Sparring und vertrauensvolle Spiegelung Ihrer Gedanken und Handlungen besteht die Gefahr, dass Sie Ihren Handlungsraum nicht vollständig füllen oder blinde Flecken übersehen.

Ihr ILAC Partner als Experte für verhaltensorientierte Unternehmensentwicklung geht mit Ihnen in eine loyale Allianz, die Ihren Erfolg stärkt.

Kontaktieren Sie uns noch heute über office@ilac-consulting.com.

Unser 5-Phasen Model ILAC Innovation

#Innovation ist unsere Leidenschaft.

Wir bei ILAC haben einen 5-Phasen Prozess entwickelt, der es unseren Kunden erlaubt, in kurzer Zeit Wissen im Unternehmen zu aktivieren und bereichsübergreifend gute Lösungen zu implementieren.
Sie wollen den Wachstumskurs Ihres Unternehmens nachhaltig gestalten? Unabhängig davon, ob Sie die strategische Zielerreichung oder den verhaltensorientierten Wandel pushen wollen, wir unterstützen Sie gerne!

Stehen Sie gerne im Rampenlicht? Gut so.

Selbst-PR für Manager ist schon immer eines meiner Lieblingsthemen im Coaching gewesen.

Kernbotschaften formulieren und einen gewinnenden Auftritt formen, das kann ich. Ich glaube an den Spruch: Tue Gutes und rede darüber! Und das gilt nicht nur dafür, die Erfolge im Team sichtbar zu machen und zu feiern. Auch für die persönliche Karriere und die Gestaltung bestimmter Herausforderungen braucht es eine gezielte Vermarktungsstrategie der eigenen Kompetenzen.

Aber ehrlich gesagt: Im Moment drücke ich gefühlt wieder die Schulbank

Durch Social Media und die verschiedenen Plattformen haben sich erfolgreiche Wege in die Sichtbarkeit maßgeblich verändert, auch für unternehmensinterne Zwecke. Gerade hat mich noch ein Kunde gefragt, ob ich die Einschätzung teile, dass er durch Posts auf LinkedIn ebenso seinen Mitarbeitern/innen positive Signale sendet. Sie könnten so auch an internationalen Standorten sehen, was er macht und er könne sein Vorgehen durch Likes und geteilte Beiträge schärfen. Pauschal lässt sich das sicher nicht beantworten, kein Post ersetzt das persönliche Gespräch. Sicher ist aber auch: die Kommunikationskanäle haben sich tatsächlich verändert und wir müssen damit aktiv umgehen.

Viele Manager sind noch in der Erprobungsphase: Wieviel Influencer steckt in jedem und wieviel Öffentlichkeit wollen sie mitmachen?

Wir nehmen immer öfter Podcasts, Fotos und Videos auf, um unsere Überzeugungen erlebbar zu machen. Inhalte werden prägnant und unterhaltend aufgearbeitet… Fachbegriffe wie vertaggen, YOAST SEO und Namensfeed fließen in das tägliche Vokabular.
Und nicht genug damit: die freie Wahl haben wir im Businesskontext oft nicht mehr. Das äußere Erscheinungsbild, unser Verhalten und die Stimme sind in der Öffentlichkeit zu jedem Zeitpunkt relevant, wir müssen immer damit rechnen, gerade im Moment aufgenommen und ins Netz gesetzt zu werden.

Alles in allem: Ich bin wach geküsst und habe Spaß daran, zu lernen und zu lehren.

In diesem Sinne, hören Sie doch mal in unser Podcast über Führung in der digitalen Transformation:

https://ilac-consulting.com/podcast/podcast-1/

How to: Digitale Agenda

Digitalisierung stockt nach wie vor in vielen Unternehmen. Nicht nur die technologische Basis ist oft veraltet, auch die notwendige übergreifende Zusammenarbeit klappt nicht reibungslos, wie sich schon bei einfachen Projekten wie der Einführung eines firmeneigenen Webshops zeigt.

Unternehmerische Digitalisierung basiert heute auf einer Strategie für Technologieentwicklung mit 5-Jahreshorizont, die „Digitale Agenda“. Die Umsetzung ist abteilungsübergreifendes Teamwork unter Berücksichtigung von end-2-end Prozessbetrachtungen, unternehmensweiten Standards und Ressourcenplanung. Nur da, wo Investitionen mit Innovationen Wertschöpfung schaffen, gelingt Digitale Transformation.

Bei Ihnen noch nicht gelebter Alltag? Macht nix!
ILAC Consulting unterstützt Sie gerne dabei, die „Digitale Agenda“ in ihren Planungsprozess zu etablieren.

 

Unser Vorgehen basiert auf folgenden 8 Eckpfeilern

1) Strategisches Alignment im Top Management

Prämisse ist das gemeinsame Verständnis der Geschäftsführung von einer gesamtunternehmerischen Ausrichtung der Digitalisierungsperspektive, die über den kurzfristigen Horizont einer IT-Vorhaben-planung hinausgeht. Ein inhaltlich überzeugendes Rollenverständnis der Wertbeiträge in der Erstellung ihrer „Digitalen Agenda“ haben wir bei unserem Kunden, den Berliner Wasserbetrieben, erlebt.

Dieses wird durch Frau Ulrike Franzke, Leiterin der Strategischen Unternehmensentwicklung, wie folgt beschrieben:

„Die strategische Unternehmensentwicklung verantwortet die gesamtunternehmerische Perspektive des „Wohin/Wozu?“.

Die Fachbereiche definieren Erwartungen an fachspezifische Funktionalität und begründen diese mit dem zu erwartenden unternehmerischen Mehrwert: „Was? Warum?“. Die IT hat das Mandat, die operativen Wege der Umsetzung zu gestalten: „Wie? Womit?“.

Wir schaffen Committment!

2) Digitalisierung ist Business Enabler - kein Selbstzweck

Damit Sie die passende Ausrichtung definieren, nehmen wir in unseren Formaten bewusst 3 Blickwinkel ein – übrigens egal, ob die Abteilung externe Kundenbeziehungen oder als Querschnittsbereich „interne Kunden“ hat.

  • Wie können Sie Digitalisierungspotenziale für Ihre Produkte / Kernprozesse nutzen (z.B. Apps, Work Flows)?
  • Wie kann Digitalisierung Ihre internen Arbeitsprozesse optimieren (z.B. durch Robotics, selbstkonfigurierbare Oberflächen, Cockpits, E-Akte, kollaboratives Arbeiten, predictive Analytics)?
  • Wie können Sie die Kundenkommunikation digital unterstützen (z.B. Kanäle, Self Services, Bots)?

Wir stellen Fragen – die Antworten finden Sie!

3) Keep it simple – Kernbotschaften für Ihre Ziele

Die digitale Agenda wird als verständliches Zielbild mit klarer zeitlicher Ambition beschrieben. Im Fokus stehen nicht die technologischen Mittel, sondern die Funktionalität, die realisiert werden soll, und die Einschätzung der nötigen gemeinsamen Ressourcen mit Blick auf Zeit und Priorisierung.

Wir finden gemeinsam Kernbotschaften für Ihre Ziele!

4) Professionelle Prozessrahmung

Top down oder Bottom up – gibt es eine strategische Vorgabe im Vorfeld oder eine Aggregierung von unternehmensweiten digitalen Leuchtturmthemen im Nachgang? Für Sie gestalten wir einen Rahmen, in dem effizient und verbindlich Ihr Anliegen orchestriert wird. So wird Ihre Digitalisierung vom Flickenteppich zum roten Faden mit Zielbild.

Wir helfen Ihnen, das für Sie passende Vorgehen zu definieren!

5) Schulterschluss der Umsetzungsverantwortlichen

„Digitale Agenda“ bedeutet Zusammenarbeit für gemeinsam zu erreichende Ziele. Anforderungen und Lösungen werden definiert und in agiler Projektarbeit umgesetzt. Vorteil Fachbereich: passgenaue digitale Mehrwerte. Vorteil IT: Partnerschaft statt ungeliebter Dienstleister. Der Einbezug der Unternehmensstrategie und die achtsame Berücksichtigung der Interessen der Arbeitnehmer-vertretung als weitere Stakeholder verstehen sich von selbst.

Wir bringen Verständigung!

6) Kultur ist Schlüsselfaktor

Spätestens im Prozess der Zieledefinition wird deutlich, dass Digitalisierung auch Transformation bedeutet – im Mindset, Rollenverständnis und Miteinander. Unsere Kunden berücksichtigen diesen Aspekt und beziehen Changeformate in ihre Planung ein.

Wir gestalten Transformation!

7) Überzeugende Kommunikation

Gewinnende Mitarbeiterkommunikation und Transparenz über die Ziele helfen, Synergien zu heben und Lust auf die Gestaltungschancen zu wecken. Wir empfehlen die Koppelung an eine „Digitale Roadshow“, in der „Digitale Agenda“ und erste Projekterfolge erlebbar gemacht werden, gerne auch mit spannender Podiumsdiskussion.

Wir moderieren spannende Dialogformate!

8) Nachhaltige Verankerung

 Jährliche Review Routinen helfen, die Umsetzung der Ziele zu verankern. Dabei ist agiles Mindset gefragt, um neue Erkenntnisse z.B. über Technologiefortschritte in die digitale Agenda zu integrieren. Strategisch – ja. Statisch – nein.

Wir entwickeln die passende Haltung im gelebten Alltag!

 

Neugierig geworden? Gerne beraten wir Sie zur Gestaltung Ihrer individuellen „Digitalen Agenda“. Und für alle, die das Thema „Führung in der Digitalisierung“ interessiert – hier geht´s zum Podcast im Thekengespräch von Markus Kawollek, CEO von Nuboworkers, mit ILAC.

Podcast 01

Photo by Renata Adrienne on Unsplash

ICH Du ... Sie

In Zeiten von Internationalisierung, flachen Hierarchien und lockeren Umgangsformen liegt es auf der Hand, dass auch in der deutschen Arbeitswelt das „Du“ und die Anrede per Vornamen konsequent Einzug hält. Digitalisierungs-Gurus eröffnen jeden ihrer Workshops mit der Prognose, dass das Duzen auf allen Ebenen der erste Schritt in die Moderne ist.

Zu Recht? Wir meinen ja!

In meinen Beratungen führe ich immer noch mit vielen meiner Kunden im TOP Management interessante Diskussionen darüber, ob die formale Anrede als Signal für Seriosität steht und ob man durch ein „Du“ für seine Mitarbeiter und Kollegen die notwendige Autorität verliert.

Unser Fazit

Da wo sich das DU durchsetzt, wird die Stimmung wie von selbst gelöster, die Gespräche konstruktiver und die eigenen Bedürfnisse lassen sich einfacher in Sprache bringen.

Unser Tipp:
Auch in Sprache drückt sich Zeitgeist und gelebtes Miteinander aus. Geben Sie dem kleinen Wort „Du“ auch im Job die Chance, Sie positiv zu überraschen.

Guter Ton Bares Geld

Incivility beschreibt groben, unhöflichen, und im schlimmsten Fall respektlosen Umgang mit Kollegen. Viele Handlungen sind offensichtlich als incivil zu beschreiben, wie z.B. die Verspottung der Meinung eines Kollegen oder ein Witz, welcher einen Kollegen vereinzelt anzielt. Die Auswirkungen davon sind nachweislich schädlich für das Arbeitsklima und die Arbeitsmotivation. Unhöflich, unzivilisiert – sind wir das wirklich? Wo fängt das an und wo hört das auf? Verdeckte Incivility ist häufiger als vermutet Teil der Kommunikationskultur – wenn z.B. nur konstruktive Aspekte als Feedback auf Kollegenleistungen benannt werden (Kultur des Verbesserns), fehlende Bereitschaft besteht, sich in Meetings zuzuhören (paralleles Arbeiten am Rechner/Smartphone) oder ein Ringen um Deutungshoheit herrscht. Die Grenze ist fließend und wird individuell unterschiedlich wahrgenommen. Nicht Jeder kann den Humor des Anderen verstehen, manche sind empfindlicher für Tonlagen, andere wiederum sehnen sich nach Klartext. Diese individuellen Bedürfnisse zu respektieren und die richtige Ansprache zu finden, ist die hohe Kunst des Führens.

Eine positive Grundhaltung ist angesagt

Es scheint insgesamt wieder einen starken Trend zum positiven Miteinander zu geben. Das Bedürfnis an Führung hat sich geändert. Wurde früher der „Bully-Boss“ mit grober Ausdrucksweise als stark und durchsetzungsfähig eingestuft, gilt heute der gut gestimmte Chef als Vertrauensperson und Leitfigur. Taktische Kämpfe und Ellbogen-Verhalten sind nicht mehr karrierefördernd, Vernetzung und Transparenz haben sie als Erfolgsfaktoren ersetzt.

Viele Unternehmen haben ein Corporate Happiness Programm aufgelegt und Ausbildungen zum Happiness Botschafter boomen. Andere haben als Kernkompetenz für Führungskräfte „inspirierend“ hinterlegt. Was soll das? Alles esoterischer Blödsinn?

Kleine Ursache – große Wirkung

Mitnichten! Das Ausmaß von scheinbar kleinen Unachtsamkeiten und harmlosen Scherzen ist überraschend groß. Es entsteht eine Spirale an Leistungsabfall und negativer Zusammenarbeit:

  • Ressourcenverlust durch Grübeln, Ärgern und Austausch mit Anderen bei den Betroffenen.
  • Aber nicht nur bei den Betroffenen, sondern auch Beobachter und durch Erzählungen einbezogene Kollegen/innen solcher Szenen zeigen deutlich weniger Leistung.
  • Negativ erlebtes Miteinander scheint zudem ansteckend: wer schlecht behandelt wurde, ist auch nicht freundlich zu Dritten.

Incivility verhält sich also wie ein Virus, es ist ansteckend. In der Nähe davon zu sein, hat direkten Einfluss darauf, wie Sie sich fühlen und wie Sie danach andere Menschen behandeln werden. Alle Betroffenen leiden schließlich unter den negativen Konsequenzen. Diese sind beobachtbar in Motivation, Performance, Aufmerksamkeit, Denkfähigkeit, Kreativität und emotionalem Wohlergehen. Die Krankheitsquote und Burn-Out-Ausfälle haben erschreckende Ausmaße angenommen.

Unsere Empfehlung:

  • Unterziehen Sie Ihr mündliches wie schriftliches Kommunikationsverhalten einem Wirkungs-Check. Treffen Sie den richtigen Ton für Ihre Zielgruppe? Vielleicht hat sich das Klima in den letzten Jahren verändert und es bedarf einer veränderten Ausdrucksweise, die Sie gewinnend auftreten lässt.
  • Sie haben keinen Erziehungsauftrag im beruflichen Alltag: Lassen Sie den Menschen in seiner Persönlichkeit unkommentiert, auch gegenüber Dritten.
  • Hören Sie auf zu jammern! Gehen Sie mit gutem Beispiel voran: Wenn Sie als Führungskraft den Ereignissen etwas Positives abgewinnen und gelassener den Arbeitsalltag bewältigen, wird sich das sofort positiv im Klima Ihres ganzen Bereiches bemerkbar machen. Seien Sie de „Antivirus“!
  • Vereinbaren Sie Spielregeln im Team, was die Grenzen einer lockeren Unterhaltung oder eines raueren Tons, aber z.B. auch der Umgang mit dem Mobiltelefon in Gesprächen oder Pünktlichkeit angeht. Dann haben Sie einen Benchmark für angemessenes Verhalten, der für alle gilt.

Gerne unterstützen wir Sie dabei, Ihre „Kultur des guten Tons“ für Sie persönlich wie auch in Ihrem Team zu prägen.

Mehr dazu: Christine Porath teilt in Ihrem Ted Talk, was Sie und Ihre Kollegen an der McDonough School of Business der Georgetown University zum Thema Incivility herausgefunden haben.

Den ganzen Talk können Sie hier sehen.

Die große Leere nach dem großen Erfolg

Sie haben Ihre Firma nach zähen Verhandlungen gewinnbringend verkauft, Sie haben den nächsten wichtigen Karriereschritt gemacht, Sie haben endlich das strategische Projekt beendet und wurden von allen gefeiert – und dann kommt das Loch. Sie fühlen sich antriebslos, unmotiviert und müde. Und das über Tage, Wochen, manchmal sogar Monate hinweg.

Das ist normal, denn das Träumen ist vorbei.

Erfolgreiche Menschen eint ihre Begeisterungsfähigkeit und Zielstrebigkeit. Keine Herausforderung erscheint groß genug, der Weg ist voller Spannung und Abenteuer, die es zu meistern gilt. Die Gewissheit, es schaffen zu können, setzt unglaubliche Energien, Kreativität und Initiative frei.

Doch was passiert, wenn Sie oben ankommen? Nach dem anfänglichen „High“ des Erfolges finden Sie sich oft in Langeweile und Trübsinn wieder, was Sie sich nicht erklären können. Persönlichkeitspsychologisch betrachtet ist dieses Verhalten nicht nur verständlich, sondern vorhersehbar. Wenn alle Feinde besiegt und alle Drachen erschlagen sind, gibt es für die zielstrebige Führungskraft einfach nicht mehr viel zu tun.

Nicht selten eskaliert dies in einer Lebenskrise. Im Alter, in dem man oftmals solche Positionen erreicht (zwischen 35 und 50 Jahren), ist man grundsätzlich geneigt, über das Ich und das eigene Leben zu grübeln. Fehlen dann ein spannendes Ziel, der Spaß oder der Kick im Job, fühlt man sich schnell verloren und im schlimmsten Fall erkrankt man an Burnout. Was dann oft zu beobachten ist, ist der Versuch den verlorenen Reiz in anderen Lebensgebieten zu finden, z. B. fordern diese Menschen dann ihre komplette Existenz heraus, indem sie Ihr Privatleben umkrempeln oder waghalsige Sportarten beginnen. Das Risiko kehrt zurück; es gibt etwas zu gewinnen und etwas zu verlieren. Zwar bringen diese Art Herausforderungen vorübergehende Verminderungen der Symptomatik, dennoch sind sie keine Lösung des Problems.

Sie brauchen „Wartungszeit“:
Lassen Sie Ihre Seele baumeln.

Wirklich energetische Menschen verlieren nicht die Fähigkeit, sich auf ein Ziel zu fokussieren und es kraftvoll zu gestalten. Nach großen Erfolgen geht uns nur die Puste für einen Moment aus und wir wissen nicht mehr, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Eine neue Aufgabe lässt sich nicht herbeireden oder von außen diktieren. Sie muss in uns wachsen und das braucht Zeit.

Unsere Empfehlung: Machen Sie bewusst langsam. Keine neuen Aufgaben oder Wettkämpfe. Die Zeit nach einem großen Erfolg ist nicht die Zeit für grundsätzliche Veränderungen oder wichtige Entscheidungen. Archaisch gesprochen: stieren Sie ins Feuer, denken Sie nichts und warten Sie ab. 
Ihr Gestaltungswille und Ihre Visionskraft werden in jedem Fall zurückkehren und Ihnen lohnenswerte Vorhaben eingeben, die Sie mit positiver Energie und frischem Mut aufgreifen können.
Und ganz nebenbei: Ihr Umfeld - beruflich wie privat – wird es Ihnen danken. Loyale Menschen, die vielleicht nicht dieselbe Intensität leben wie Sie, haben Sie in Ihrem Vorhaben unterstützt und Sie gestärkt. Auch sie verdienen eine Pause, wenn Sie wieder auf sie zählen wollen.

Diese und weitere tiefgreifendere Erkenntnisse können in ihrem nächsten Einzelcoaching besprochen werden. Wir freuen uns, Sie auf Ihrer Reise begleiten zu dürfen.